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Simon Eder im Sommerinterview
20.06.2018
Kornspitz-Biathlet Simon Eder (35) im Sommerinterview über den inneren Schweinehund, Trainingsprogramm und Saisonhöhepunkte.
Kornspitz-Biathlet Simon Eder (35) im Sommerinterview über den inneren Schweinehund, Trainingsprogramm und Saisonhöhepunkte.

Wie hart war es für dich in die Vorbereitung für deine 13. Weltcupsaison zu starten?
Die große Pause im April war für mich lange genug, da habe ich die Beine hochgelegt, Zeit mit meiner Familie genossen. Da gibt es keinen Trainingsplan, da kann jeder machen, was er will. Seit 1. Mai trainieren wir wieder, wir sind jetzt also in Trainingswoche 7 von insgesamt 30 über das ganze Jahr gesehen. Also ich bin voll motiviert!

Wie sieht das Sommertraining derzeit aus?
Wir sind sechs Leute in meiner Trainingsgruppe und haben viel gemeinsam am Rad trainiert. Wir waren in den Dolomiten beim Kurs in Toblach, in der Region Drei Zinnen. Das sieht dann so aus, dass wir vier, fünf Stunden am Vormittag Radfahren, am Nachmittag steht dann Rollentraining mit Schießen am Programm. In der Natur gemeinsam mit den Kollegen lässt sich so sehr leicht der innere Schweinehund überwinden, da darf man sich nicht beschweren.

Welchen Plan verfolgst du in der Kraftkammer?
Da stehen bei mir viele Rumpfstabilisierende Übungen mit dem eigenen Körpergewicht auf dem Programm. Die zwei bis vier Kraftkammer-Einheiten pro Woche sind extrem wichtig, weil sie den gesamten Körper kräftigen und so die Verletzungsgefahr minimieren.

Wann schalten die Biathleten in den Wettkampfmodus um?
Die ersten Wettkämpfe auf Rollen stehen im September am Programm. Richtig hart sind aber schon die ersten Leistungstests nach 10 Trainingswochen am Rollerband. Außerdem stehen auch 3.000 Meter-Läufe auf dem Plan.

Wann geht’s mit dem Schneetraining los?
Das ist für Anfang November geplant und hängt natürlich vom Wetter ab. Aber in Obertilliach haben sie einiges an Depotschnee zurückgelegt, also werden wir uns sicher dort schon genug austoben können.

Was sind deine persönlichen Saisonhöhepunkte?
Natürlich die Weltmeisterschaft in Schweden Anfang März und der Heimweltcup in Hochfilzen im Dezember. Das sind die zwei Schwerpunkte. Dazu steht mit dem Weltcup Mitte Februar in Salt Lake City eine interessante Überseereise an, da muss man schauen, dass man das schlau anlegt, den Jetlag gut verkraftet, damit man für die WM wieder fit ist…

Foto © Gepa

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