Aktuelles
Letzte WM-Quali-Chance
20.04.2017
Sebastian Steffan greift in der
Ein entscheidendes Wochenende steht den beiden Kornspitz-Schwimmer Lena Kreundl und Sebastian Steffan bevor. Bei der ATUS Graz Trophy (21. – 23. April) geht es für die beiden Schwimmer um die letzte Qualifikations-Chance für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest.

Gut vorbereitet und äußerst zuversichtlich geht Sebastian Steffan (SV Steyr) in der Steiermark an den Start. Mit Platz zwei über die 200 m Lagen ist der Oberösterreicher Anfang April beim Schwimmcup in Eindhoven jedenfalls gut in die neue Saison gestartet. Diese Form soll am Wochenende in Graz auch Garant für die WM-Teilnahme sein. „Die Saisonvorbereitung lief völlig nach Plan, ich hatte auch keinerlei krankheitsbedingten Ausfälle zu verzeichnen. Deshalb bin recht optimistisch in Hinblick auf die Qualifikation.“

In den letzten Wochen konzentrierte sich Steffan vor allem auf die Rückenstrecke – sein Manko bei den Lagen. „Wir haben mittels Spezialtraining versucht die letzten Schwächen auszumerzen. Und ich denke, das hat auch gut geklappt.

Wie gut, wird sich am Sonntag zeigen. Dann steht für ihn der Hauptbewerb, die 200 m Lagen, auf dem Programm. „In den beiden Tagen davor möchte ich mich so gut wie möglich an das Leistungsmaximum herantasten, damit am Tag X dann alles klappt. Schauen wir einfach mal was passiert.“ Die Bedingungen in der Grazer „Auster“ kommen dem Leondinger auf alle Fälle sehr entgegen. „Becken, Wasser und Infrastruktur passen perfekt. Ich freue mich schon sehr auf die Bewerbe am Wochenende“, sagt der Junioren-Europameister von 2015.

Nicht ganz so optimistisch blickt Lena Kreundl dem Wochenende entgegen. Die 19-Jährige laborierte in den letzten Wochen an einem hartnäckigen grippalen Infekt, musste deshalb immer wieder ihr Trainingsprogramm unterbrechen. Zudem tritt sie in zwei Wochen zum ersten Teil ihrer Reifeprüfung an. „Es war in der letzten Zeit alles andere als einfach Maturastress und Training unter einen Hut zu bekommen. Man will natürlich beides schaffen, aber die Doppelbelastung ist enorm“, gesteht die Oberösterreicherin vom SV Steyr.

Dennoch will sie in Graz alles versuchen sich den WM-Traum doch noch zu erfüllen, schränkt aber zugleich ein. „Die Priorität liegt derzeit klar bei der Schule. Ich werde alles probieren, vor allem über die 50 m Brust, es ist aber für mich persönlich kein Beinbruch wenn es diesmal nicht klappen sollte. Die kurze Distanz ist eine Hundertstel-Geschichte, da liegt alles ganz knapp beisammen. Es ist also alles möglich.“ An Graz hat Kreundl nur gute Erinnerungen. Ein gutes Omen. „Dort hat es mir schon immer getaugt, es ist ein sehr schnelles Becken, in dem ich immer gute Zeiten geschwommen bin.“

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